Im Rahmen der Langen Nacht der Museen 2019 in Hamburg erzählen die Lehrerinnen P. Reimers & A. Böker von der bewahrenden Kraft des kollektiven Gedächtnisses. Unter dem Motto: »Bewahren – Einreißen – Aufbrechen – Neubauen« bewegen sich die Erzählungen unserer diesjährigen Gäste im Spannungsfeld der positiven Kraft des Bewahrens und der zerstörerischen Kraft difuser Bewahrungsphantasien. Diese Phantasien verhindern Innovation, Kreativität, Humanität und gesellschaftlichen Fortschritt. Dem Gegenüber gibt es so viele positive Aufbrüche in eine Welt die Bewährtes wertschätzt und trotzdem immer wieder neues wagt.

Im Projekt „Kollektives Gedächtnis“ an der Stadtteilschule Bergedorf kommen Jung und Alt zusammen, um von ihrem Wissen und Können gegenseitig zu profitieren.
Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule Bergedorf-Stadtteilschule (GSB) befragen Zeitzeugen nach ihren Erlebnissen und schreiben sie auf. Das Redaktionsteam, bestehend aus zehn Senioren vom BegegnungsCentrum Haus im Park und zehn Schülerinnen und Schülern einer Profilklasse, redigiert die Texte und bereitet sie für die Veröffentlichung im Internet vor.

Das „Kollektive Gedächtnis“ war von 2000 bis 2005 ein Teilvorhaben im BLK (Bund-Länder-Kommission) – Projekt „Lebenslanges Lernen“: Netzwerk – Lernkultur in Hamburg. Seitdem wird das Projekt ohne BLK-Förderung weitergeführt. Bis 2009 kooperierte das Haus im Park mit dem Gymnasium Lohbrügge unter der Leitung von Manfred Schulz.